Ein leichter, durchlässiger Pavillon prägt den Entwurf des neuen Zumiker Dorfplatzes. Den architektonischen Grundstein bildet ein strenges Stützenraster, das einen semitransparenten Schattenspender und ein schützendes Spiegeldach trägt. Auf Wände oder feste Raumbegrenzungen wird verzichtet, um den Raum für öffentliche Nutzungen des Platzes nicht zu beschränken, der zusätzlich durch die Erdgeschosse der umliegenden Gebäude ergänzt wird. Der Freiraum wird in vier unterschiedliche Atmosphären und Zonen unterteilt: Der grosszügige Baldachin markiert den Zugang zur Forchbahn, wo eine eingelassene Stufe Sitzmöglichkeiten im geschützten Aussenraum bietet. Die Dorfstraße wird durch grüne Inseln begleitet und der Garten lädt hier zur Erholung und Rückzug im Staudenmeer ein. Beim Gemeinschaftszentrum festigt der Freizeit- und Spielbereich im Hain die räumliche Situation und östlich aktiviert eine Wasserfläche den Festplatz. Die Wasserfläche soll als flexibles Element für eine Abkühlung in den Sommermonaten dienen. Der Wasserstand variiert je nach Witterung in seiner Ausdehnung und kann durch den Ablauf reguliert werden. Bei einem Anlass wie der Dorfchilbi wird die Fläche auf ein Minimum geschrumpft, um den Festzelten Platz zu machen.