In Anlehnung an die balinesische Bautradition wird der Neubau in zwei getrennte Bauvolumen geteilt. Dadurch wird trotz der besonderen Form der Projektparzelle ein wohlproportionierter Aussenraum geschaffen. Der so entstandene Hofgarten bildet zusammen mit der angrenzenden doppelgeschossigen Wohnküche das Zentrum für die Bewohner – ein Ort zum Ankommen, Bewegen und Verweilen. Das Erdgeschoss des Schlafhauses bildet einen intimen Rückzugsort, der sich zum privaten Hof orientiert. Im Obergeschoss liegt das zweite Schlafzimmer, das durch eine Passerelle mit dem Wohnhaus verbunden ist. Die dazugehörige Terrasse bietet freie Sicht über die Weiten der Reisfelder. Die fliessende Grenze zwischen Innen und Aussen verbindet die individuellen Räume mit ihren unterschiedlichen Ausrichtungen und erlaubt eine natürliche Kühlung des Hauses durch die zirkulierende Luft.